Samstag, 14. Oktober 2006

„Ĉio ŝlosita ĉambro estas ĉerko“ - Preskaŭ plena raporto pri la koncerto de BLUMFELD en KIEL je la 12a de oktobro 2006

Antaŭ longa tempo, en la jaro 1992, mi pensis ke estis la fino de la mondo. Eble mi pravis, sed spite ĉio la vivo daŭriĝis. QED. Nun, post 5113 tagoj, mi la unuan fojon vidis kaj aŭdis la nordgermanan diskurs-muzikistojn "BLUMFELD" (vido ĉe Franz KAFKA).

Ili komenciĝis per la kanto "Schmetterlings Gang", sufiĉe mallaŭte ludite por ke ankaŭ Jens povis elteni la unuan konaton de la koncerto. Preskaŭ en nereala atmosfero ili kantis pri "someraj birdoj" (papilioj). Poste ili pli laŭte ludis la aliajn novajn kaj malnovajn kantojn, i. a. “Verstärker“ („ĉio ŝlosita ĉambro estas ĉerko“) , „Mein System kennt keine Grenzen“, „Alles macht weiter“, „Die Diktatur Der Angepassten“, „Viel zu früh und immer wieder Liebeslieder“ (eble mia plej ŝatata kanto). Aŭdi tiajn malnovajn kantojn ne nur ĝojigis min, ili ankaŭ faris min pensema, ĉar BLUMFELD estas aparta muzikgrupo por mi.

Mi vidis la dancantajn koncertvizitantojn (ĉ. 90% da ili estas viraj…) kaj pensis pri la „amo-deklaracio de Marion” el la filmo “La Ĉielo Super Berlino” de Wim Wenders:

“Es muß einmal ernst werden. Ich war viel allein, aber ich habe nie allein gelebt. Wenn ich mit jemandem war, war ich oft froh, aber zugleich hielt ich alles für Zufall. Diese Leute waren meine Eltern, aber es hätten auch andere sein können. Warum war der mit den braunen Augen mein Bruder und nicht der mit den grünen Augen vom Bahnsteig gegenüber? Die Tochter des Taxifahrers war meine Freundin, aber ebensogut hätte ich doch den Arm um den Kopf eines Pferdes legen können. Ich war mit einem Mann, war verliebt und hätte ebensogut ihn stehenlassen und mit dem Fremden, der uns auf der Straße entgegenkam weitergehen können…
(Marions Liebeserklärung, Wings of Desire, Wim WENDERS)

Sen granda sceneja spektaklo kaj nur per kantado BLUMFELD ludis grandegan koncerton. Almenaŭ tiom sentema kiel „Secret World“ de Peter Gabriel, certe danciga, kredinda kaj aŭtenta, optimista („Wir sind frei“, „Die Welt ist schön“) kaj tamen ne naiva.

Dankon, BLUMFELD, pro la grandioza koncerto en Kiel.

Dankon, tempo, ke mi ankoraŭ estas kaj restos kiel Larcaro antaŭ mi.

Dankon, fremdulo, ke mi estis sufiĉe forta, ne forlasi mian konatan vivon kaj resti en mia konata mondo.


Eble la alian fojon …


Ich - wie es wirklich war
(Muziko - Distelmeyer, Bohlken, Rattay / Teksto - Distelmeyer)

Ich war dabei
mir ein Art von Verschwinden
die den Tod bezwingt
auszudenken
und ließ mich nieder
wo ich mich beherrsche
in den Liedern
und in den Sätzen
nahm ich kein Ende
nur eine Wendung
zurück zum ersten Bild
das wäre zu erfinden
geriet zum Strudel
in ein Recycling
und sah das Ende
in sich verschwinden
und es fragt sich
war das schon alles?
lügt denn die Welt
und wenn nicht?
ist sie am Ende
im Rückstand
gegenüber der Moral der Geschichte

Ich war dabei
eine Art von Verschwinden
die den Text bezwingt
zu erfinden
andere Reime auf die Geschichte
nicht auszudenken
und ich verlor an Gewicht
genau wie die Gedichte
geriet in ein Rauschen
oder war’n das die Mittel
mit denen ich mich bewegte
die Erfindung einzutauschen
und es fragt sich
war das etwa schon alles
lügt denn die Welt
und wenn nicht
ist sie am Ende
im Rückstand
gegenüber der Moral der Geschichte

Ich war dabei
eine Art von Verschwinden
die schließlich mich bezwingt
zu Ende zu denken
gegen den Schmerz
unter dem ich mich krümme
zurück zum frühsten Bild
von dem ich eigentlich komme
ein New Age Poster
ein Lebenszeichen
auf der Reise ins Innere der Trauer
komm ich zum Ende
vielleicht ein Anfang
einer Art von Verschwinden
und ich frag dich
war denn das schon alles
lügt denn die Welt
und wenn nicht
ist sie am Ende
im Rückstand
gegenüber der Moral der Geschichte
und ich bin am Ende
im Rückstand
der Moral der Geschichte

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