Da geschah ein großes Erdbeben. Und die Sonne wurde
finster wie ein härenes Gewand. Und der Mond war wie von Blut. Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum vom starken Wind geschüttelt
seine unreifen Feigen abwerfend. Und der Himmel verschwand zu einer Rolle
gewunden. Und Berge und Inseln gerieten in Bewegung. Und die weltlichen Herrscher
und die Würdenträger, die Reichen, die Oberhäupter über Tausende, die Knechte und
jeder freie Mann verbargen sich in den Höhlen und Felsspalten. Und sie sprachen zu
den Bergen und den Steinen: „Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Antlitz dessen,
der auf dem Thron sitzt und vor dem Zorn des Lamms. Denn der große Tag seines
Zorns ist gekommen. Wer kann da bestehen?“
An dem selben Tage zwei von ihnen. Sie gingen in eine Siedlung an die sechzig Stadien Wegs entfernt. Die hieß Emmaus. Und sie redeten miteinander über alles was sie zugetragen hatte. Und es geschah, da sie so redeten und sich befragten, dass er zu ihnen trat und ging mit ihnen. Aber ihre Augen waren wie verstellt. Sie erkannten ihn nicht. Er aber sprach: „Worüber sprecht ihr miteinander?“
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